Tim´s stories

Juni 24, 2009

Die Psycho-Erdbeere

Einsortiert unter: Alltagstragödien,Uncategorized — Tim @ 3:40 nachmittags

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“Sei aber sehr vorsichtig beim Essen, die Flecken gehen nie wieder raus!” Gespannt, was das wohl für ein Teufelszeug sein muss, dass man zwar verspeisen, aber dessen Spuren man niemals wieder auslöschen konnte, drehte ich mich auf meinem U-Bahnsitzplatz in Richtung der Stimme.

Ein eingeschüchterter kleiner Junge um die elf Jahre begann gerade sehr konzentriert und mit einer Hand unter der gefährlichen Speise, eine Erdbeere zu naschen!!!

Super Mami, kann ich dazu nur sagen (habe ich aber leider nicht), spar doch jetzt schon mal für die Psychotherapie Deines Sohnes! Bei einer derart dramatischen, angstfördernden Einfärbung der Umweltwahrnehmung ist der kleine Kerl in spätestens zehn Jahren reif für seine erste Verhaltenstherapie wegen generalisierter Angststörung!

Hoffen wir einfach, dass dem Sohnemann die Erdbeere geschmeckt hat und er seine Mutter in Gedanken eh nicht so ernst nimmt, wie sie offenbar den Waschgang!

Juni 10, 2009

So buchstabieren die Kids heute

Einsortiert unter: Alltagskomik,Alltagstragödien — Tim @ 2:40 nachmittags
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Ich muss ja zugeben: Mich haben Grobi, Ernie & Co manchmal mit ihrem ständigen Alphabet aufsagen in der Sesamstraße genervt – ich kann das Alphabet-Lied immer noch auswendig mitsingen – aber: Es war wohl doch zu etwas gut.

Hin und wieder gebe ich nämlich Nachhilfe, derzeit beim jüngsten Spross einer Familie, einem Neunjährigen, in Deutsch.
Es lief bislang ganz gut, wir leiteten zur Verbesserung seiner Rechtschreibung die Grundformen von Verben ab, klatschten Doppelkonsonanten…und heute sollte mein kleiner Schüler etwas aus dem Duden heraussuchen.
Tja, da begann das Drama. Ein ratloses, sich immer mehr rot färbendes Gesicht blickte mich an, lust- und hilflos wurden Seiten durchblättert. Na gut, dachte ich, fangen wir ganz einfach an. Ich bat meinen kleinen Hilflosen, doch erstmal das Alphabet aufzusagen. Das war ihm aber doch zu peinlich, zumal die Freundin seines größeren Bruders anwesend war. Ok, lenkte ich ein, schreib’s erst mal nur auf. Etwas unsicher, aber auch beruhigter griff er zum Bleistift und legte los:

ABCDFHIGRTL…weiter kam er nicht…

Februar 27, 2009

Das Werwolfkind

Einsortiert unter: Alltagstragödien — Tim @ 10:21 vormittags
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“Ich bin ein Werwolf und ich bekomme ein Kind, ich weiß das” lallte die ganz offensichtlich völlig betrunkene Frau in der Ecke neben der U-Bahn-Tür. Sie sah bemitleidenswert fertig aus. Das schiefe Makeup war längst durch Tränen und ihr gelegentliches Wischen mit der flachen Hand übers gesamte Gesicht völlig verschmiert. Der Versuch der schätzungsweise 30-Jährigen,  mit einem dekolletierten und zudem bauchfreien T-Shirt und einer knappen Jeans irgendwie sexy auszusehen, machte Ihren Anblick nur noch trauriger. Angewidert wandten sich einige Fahrgäste von der “kaputten Alkifrau” ab, einer bemerkte, dass “das ja wohl auch ein bisschen leiser” ginge.
“Duuuuuuuuu kannst mich maaal kreuzweise Du Zeiddungs-äh, Franz!” warf sie ihrem Kritiker zusammen mit einigen Speicheltröpfchen in einer Alkohol-Fahne entgegen und fügte hinzu “mir ist so schlecht, ich bin schwanger”. Ein großer Schluck aus der billigen Weißwein-Flasche folgte.
Sie tat mir leid, unendlich leid, und ein wenig fürchtete ich mich auch vor ihr.

Plötzlich schlich sich ein mustergültiger Penner an mich ran, gerade nachdem sie wieder verkündet hatte, ein schwangerer Werwolf zu sein. Der dicke, übel nach Urin, Schweiß und sonstigen Ausdünstungen und Körperflüssigkeiten stinkende, bärtige Kerl trug eine fleckige Jeans, einen schmieriges T-Shirt und eine alte Stoffjacke, Modell “Rentner spenden für die Altkleidersammlung”. Den grotesken Gipfel seines Outfits machte allerdings die lilafarbene Pilotenbrille aus, die ihm immer wieder von der schwitzenden Nase rutschte. Er grinste mich vielsagend an, reckte den Daumen und teilte mir mit: “Das hat sie von mir. Scharfer Feger, nä, hab immer noch ordentlich Tinte auf´m Füller” Um seine Behauptung zu unterstreichen, nestelte der Widerling jetzt an seinem gelblichen Hosenschlitz.

Mir wurde endgültig schlecht und ich verließ die U-Bahn.

September 27, 2008

Sagst Du

Einsortiert unter: Alltagstragödien — Tim @ 2:18 nachmittags

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Mann, Mann, Mann sagst Du und dass es so nicht weitergeht. Der Arsch sei ab, die Klappe zu und der Affe längst tot. Klar, Du brauchst keinen Sex, weil Dich das Leben sowieso jeden Tag so richtig durchbumst. Das alles klingt so abgefuckt, so dreckig, dass ich mich frage, woher Du diese Worte nimmst.

Von anderen sagst Du und dass wir doch eigentlich eh alle nur Worträuber und Pseudos seien. Welches Detail an Dir stammt denn wirklich aus Deinem Kopf, ist denn wirklich Dein eigener Gedanke? fragst Du mich und ich finde keine Antwort.

Finden sagst Du, das sei auch so eine Sache, und dass doch die Straßen und die Köpfe voll seien von allem. Man würde doch eher durch Dinge, Ideen und Optionen waten, anstatt sie finden zu müssen. Recht hast Du und ich beginne, innerlich zu rotieren.

Damit solle ich gar nicht erst anfangen sagst Du und dass jetzt die Besuchszeit vorbei sei. Ich möge Dir das nächste Mal doch ein Päckchen Tabak mitbringen.

Klar, sage ich und schlurfe zum Ausgang.

April 1, 2008

Die Reaktivierung

Einsortiert unter: Alltags-Fiktion / short stories,Alltagstragödien — Tim @ 10:56 vormittags

Wasserwerfer schossen in die Menge. Mit einem lauten Knall traf der Strahl auch die Windschutzscheibe des Lautsprecherwagens, in dem eine KZ-Überlebende soeben begonnen hatte, von ihren Erfahrungen im Dritten Reich zu erzählen.

Rund 3000 Neonazis waren in Hamburg aufmarschiert, um gegen die am selben Tag eröffnete Ausstellung “Verbrechen der Wehrmacht” zu demonstrieren. Knapp 5000 waren wiederum gegen die Nazis auf die Straße gegangen. Wie aber so oft, wurden nun nicht etwa die Ewig-Gestrigen durch die Polizei vom Pflaster gespült, sondern das breit gefächerte Antifa-Bündnis. Sicher, unter ihnen waren einige, die es nicht lassen konnten, die eskortierenden Hundertschaften der Polizei mit Flaschen und Schneebällen zu bewerfen. Unter ihnen waren aber auch “ganz normale” Bürger, keiner Gruppe zugehörig, sondern einfach nur gegen den Nazi-Aufmarsch.

Und eben auch die 87-jährige Überlebende des nationalsozialistischen Terrors. Sie konnte es nicht fassen, was vor ihren Augen passierte. “Zug A, B und F Marsch” tönte die Stimme des Polizei-Einsatzleiters durch ein Megaphon und die alte Dame sah die Gummiknüppel der Polizisten auf die Köpfe der Demonstranten niedersausen, umgeben von peitschenden Fontänen der gezielt schießenden Wasserwerfer. “Ich kann nicht glauben, dass ich als Zeitzeugin des Holocausts mit ansehen muss, wie die Polizei derartig massiv gegen Antifaschisten vorgeht, während ein paar Straßen weiter Neonazis offen verfassungsfeindliche Parolen brüllen und rassistische und volksverhetzende Meinungen kundtun!” rief sie mit zitternder Stimme durch das Mikrofon des Demowagens. “Ich fordere die Polizei auf, sich zurückzuziehen und stattdessen lieber sofort die Nazi-Demo zu beenden!” fügte sie hinzu.

Er konnte es ebenfalls nicht nachvollziehen. Unendlich hasserfüllt hörte er eine Stimme “Deutsche Polizisten schützen die Faschisten” rufen – und stellte überrascht fest, dass es seine eigene war. Oh ja, er war zuletzt vor über fünf Jahren auf einer Demonstration gewesen und hatte im Nachhinein seine Wut auf die Polizei immer als jugendlichen Eifer abgetan. Jetzt aber flammte der alte Zorn wieder auf. Niemand zwang die Menschen hinter den grünen Schutzanzügen dazu, zur Polizei zu gehen. Aber jeder von denen hatte vorher gewusst, dass auch solche Einsätze zu seinen Aufgaben bei der Staatsmacht gehören würde. “Diese unreflektierten Arschlöcher!” dachte er und zog sich aus der Demo zurück. Am Ende der sich auflösenden Menschenmenge wurde er von einer Mauer aus schwer gepanzerten und behelmten Polizisten am Weitergehen gehindert. Einer dieser “Robocops” war gerade in ein Gespräch mit einem Mann vertieft, Typ “Beamter”, der von dem Polizisten wissen wollte, warum die Nazis denn überhaupt auf die Straße dürften. “Das ist unsere Demokratie”, klärte der Staatsgewaltträger breit grinsend auf, “und glauben Sie mir, einige von denen, die hier bei Ihnen mitgehen, würde ich auch lieber von der Straße holen”. Er hatte genug gehört. “Kann ich jetzt hier mal durch oder muss ich mich als eingekesselt betrachten?”, fragte er die grüne Mauer. “Sie können durch die Seitenstraße verschwinden, hier dürfen Sie nicht durch”, wurde er belehrt.

Er verschwand durch die Seitenstraße, die Faust in der Tasche geballt. Nein, seine Einstellung war nicht aus jugendlicher Leidenschaft entstanden. Er empfand wieder diesen gewissen Ekel vor Menschen, die sich nicht zu schade waren, Neonazis zu schützen.

Der Schutzengel

Einsortiert unter: Alltags-Fiktion / short stories,Alltagstragödien — Tim @ 10:44 vormittags

Dieser Tag würde anders werden. Definitiv würde dieser Tag anders werden. “Natürlich”, philosophierte er,”liegt es in der Natur der Sache, dass jeder Tag anders ist, als der vorherige. Aber ich werde an dieser heutigen Differenz aktiv mitwirken.” Aktiv mitgewirkt hatte er schon lange nicht mehr.

Nicht in seinem Beruf, denn seine Arbeitsstelle war ihm vor einem halben Jahr gekündigt worden. Nicht in seiner Beziehung, denn die hatte sich vor drei Monaten als nicht mehr durchführbar erwiesen. Immerhin, er hatte es geschafft, dieses Mal in einer solchen Situation nicht durchzudrehen. Er hatte sich völlig emotionslos eine Zeit lang “körperlich abgelenkt”, seinen Schmerz, die Trauer und den Hunger nahezu mechanisch abgerieben, sich schließlich, nachdem er eine Weile in einer WG gelebt hatte, eine eigene Wohnung gesucht und angefangen, alleine zu leben.

“Noch so eine Sache”, sinnierte er, “Leben tut man fast immer von alleine. Da müsste man schon aktiv Hand anlegen, um das zu ändern”: Er schmunzelte bei dem Begriff “Hand anlegen” – für diese Tätigkeit hatte er inzwischen ein ganzes Lexikon von Synonymen erdacht. Ja, mit Texten und Worten kannte er sich aus. Das hatte er schließlich mal beruflich gemacht. Redakteur, Texter, Content-Manager. Er fand es immer noch erstaunlich, was die Leute bereit waren, für ein paar gute Sätze zu zahlen. “”Waren”", stellte er fest, “korrekte Zeitform”. Ja, diese Zeit war für ihn vorbei. Naja, und auch seine Ersatzbeschäftigung, nach der Trennung herzzerreißende “Komm zurück”-Briefe zu schreiben, hatte sich spätestens erledigt gehabt, als seine verflossene Herzensdame diese nur noch ungeöffnet zurück schickte.

Seitdem machte er gar nichts mehr, außer zu Leben, korrekt ausgedrückt: Am Leben zu sein. Denn auch sein gesellschaftliches Agieren hatte er planmäßig nach und nach abgebaut, systematisch die letzten Kontakte vergrault. Nein, an dieser entscheidenden Veränderung sollten sie alle nicht so aktiv teilhaben. Das Ergebnis würde sie alle wundern, schockieren – aber das wäre ihm dann ja egal. Niemand sollte ihm vorwerfen können, er habe andere mit hinein ziehen wollen. Nein,diese Sache würde er komplett alleine zu Ende bringen. “Hach, heute habe ich es aber auch wieder mit den Wortspielen” griente er, als es plötzlich an der Tür klingelte.

Das passte nun so gar nicht in seinen Plan. Die Neugier trieb ihn aber doch an die Tür, er öffnete und fand eine kleine Frau vor der Tür stehen. “Guten Tag Herr…” – die knapp 70-Jährige linste nach seinen Türschild – “Bothinger. Ich komme von der Kirchengemeinde und soll bei Ihnen einmal nach dem Rechten sehen!” Sie lächelte herzlich. “Verdammt”, dachte er, und es dämmerte ihm. Er hatte schon seitdem er in diese Wohnung gezogen war, vorgehabt, den Namen abzunehmen. Der war nämlich nicht seiner, sondern gehörte zu dem uralten Greis, den man mit den Füßen zuerst aus dem Appartement geschoben hatte. Seinem Vormieter.
“Oh, das ist nett, kommen Sie doch rein”, hörte er sich sagen und trat einen Schritt zurück. Mit wenigen schnellen Handgriffen verstaute er das Seil und die bereit gelegten Schlaftabletten im Flurschrank.

Die Dame stellte sich als Frau Duckert und noch voll auf geistiger Höhe heraus. Er hatte kaum mit seiner Erklärung zur Namensverwechslung angesetzt, da hatte sie ihn unterbrochen und milde lächelnd erklärt, sie wisse Bescheid.
“Was wollen Sie dann von mir?” platzte es aus ihm heraus. “Nun”, entgegnete sie, “ich wohne seit einem Jahr über ihnen und habe sie beobachtet. Eine verwitwete Frau in meinem Alter hat nicht mehr viel zu tun und kaum noch Unterhaltung, da kommt man auf wunderliche Hobbys. Ich beobachte Leute. Sie waren eine harte Nuss, verhielten sich so gar nicht, wie man es von jungen, alleinstehenden Männern gewohnt ist.Das hat mich neugierig gemacht. Und wissen Sie, was mich zu Ihnen geführt hat? Junger Mann, sie verhalten sich, wie eine alte, verwitwete Frau, die nichts mehr mit sich anzufangen weiß. Wie wollten Sie es denn probieren? Schlaftabletten?”
“Woher…ich hatte nie vor..wie kommen Sie…” stotterte er. “Entspannen Sie sich, in meinem Alter nennt man sowas schon nicht mehr Intuition, sondern Lebenserfahrung” konterte die alte Frau.
Nach einem rund zwei Stunden langen Gespräch hatte er schließlich Kaffee aufgesetzt und ein paar Kekse aus dem Schrank geholt. Dieser Tag war anders, komplett anders. Er war seinem Schutzengel begegnet. Er sollte diesen fortan Erni (von Erna, aber das klang der resoluten Seniorin zu altbacken) nennen.

Der Dauergast

Einsortiert unter: Alltags-Fiktion / short stories,Alltagstragödien — Tim @ 10:37 vormittags

Sie hatte geklopft und ich hatte sie herein gelassen. Mal wieder. Dabei war ich an diesem Abend wirklich bemüht gewesen, sie von mir fernzuhalten. Sie drückte mir einen sanften Kuss auf die Lippen, lächelte ein wenig mitleidig und trat ein. Mit zielstrebigen, festen Schritten ging sie auf das Sofa zu, rückte ihr Kleid zurecht und setzte sich hin. “Wehre Dich doch nicht immer so” brachte sie mit einem liebevollen Blick hervor und schenkte sich ein Glas von dem schweren Rotwein ein. “Komm zu mir und nimm Dir auch einen Schluck.” drängte sie.
Das kannte ich schon. Seite Wochen besuchte sie mich fast täglich. Ich wusste um die Tatsache, dass etliche Menschen sich nach ihrer Anwesenheit sehnten, ich gehörte aber eindeutig nicht zu diesen.
Was hatte ich nicht alles versucht. Ich hatte Kurzgeschichten geschrieben, mir mithilfe eines Buchs Gebärdensprache angeeignet, stumpfsinnige Ballerorgien auf der Playstation veranstaltet, mir alle möglichen Filme, Reportagen und Serien im TV angesehen, DVDs ausgeliehen, mich auf gähnend langweilige Kunstausstellungen begeben, meiner Katze durch ausgiebiges Spielen und Höhlenbauen den Himmel auf Erden bereitet – es hatte nichts genützt. Früher oder später am Abend stand sie vor der Tür, freundlich aber unerbittlich. Ja, auch unlautere Mittel wie Alkohol hatte ich schon probiert – mit dem Ergebnis, dass sie gerne ein zwei Gläser Rotwein oder Wodka Lemon zu sich nahm – und bis zum Morgen blieb.
Gelegentlich halfen mir Freunde sie loszuwerden – und sei es nur für einen jämmerlichen Tag. Wenn ich dann spät nachts von einem Kinobesuch oder Kneipenbummel wiederkam, war sie nicht da – auch wenn ich jedesmal meinte, den Duft ihres schweren Parfums wahrzunehmen.
Ich gab mich auch heute wieder geschlagen und nahm mir fest vor, ihr morgen endlich den Garaus zu machen. Vielleicht würde ich einen Kampfsportkurs belegen. Dieses Duell jetzt aber hatte ich verloren. Seufzend gab ich mich meinem Schicksal hin und setzte mich zu ihr.
“Guten Abend Einsamkeit” grüßte ich und ließ mich fallen.

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